Unser Kärwakoch – Interview mit Charly Schwarz

Eine weitere Besonderheit der Belmbracher Kärwa ist, dass sie von den Belmbrachern komplett selbst organisiert wird d.h. alle anfallenden Arbeiten und Dienste werden von den Dorfbewohnern übernommen. Somit arbeiten am Kärwawochende auch in der Küche ausschließlich freiwillige Helfer, alle unter der Aufsicht von Küchenchef Charly Schwarz, der bereits seit der ersten Belmbracher Kärwa für das leibliche Wohl der Kärwabesucher sorgt. Egal ob Currywurst, Burger, Schnitzel, Bratwurst, Schäuferle, Käsespätzle oder Klöße, Charly zaubert alles auf den Tisch.

Unser Charly beim Knödel machen

Interview

Wie ist es dazu gekommen, dass du Kärwakoch geworden bist?

Charly: Nachdem wir beschlossen hatten, dass wir eine Belmbracher Kärwa veranstalten und diese aus komplett selbst organisieren und durchführen war es naheliegend, dass ich den Part mit der Küche übernehmen werde.

Wie hat sich die Speisekarte über die letzten jahr everändert?

Charly: Im Großen und Ganzen hat sich die Karte kaum verändert. Sie wurde in der ganzen Zeit nur den Wünschen der Mehrheit angepasst.

Wie lange dauert die Vorbereitung vor der Kärwa?

Charly: Die gesamte Vorbereitung beginnt mit dem Einkauf ab Dienstag vor der Kärwa und  endet erst kurz vor Beginn am Freitagabend.

Was ist das stressigste am Kärwawochenende?

Charly: Die Essensstoßzeiten am Samstag von 17.00 bis ca. 20:30 Uhr und am Sonntag von ca. 11.30 bis ca. 13.30 Uhr.

Was ist dein Lieblingsteil der Kärwa?

Charly: Wenn die Leute alle zufrieden waren und am Sonntagnachmittag nach dem Mittagsgeschäft fast alles verkauft ist und wenn mein Kärwa Mittagessen, ein Kloß mit Soß, noch für mich da ist.

Schlusswort: Es ist zwar immer etwas hektisch in der Küche, aber im Ganzen gesehen haben wir die geilste und beste Mannschaft, die man haben kann. Und ich glaube das uns mancher Gastronom beneiden kann, dass wir solche Leute am Start haben.